Das Museum of Modern Art in New York präsentiert die größte Frida-Kahlo-Retrospektive seit zwei Jahrzehnten. Über 130 Werke — Gemälde, Zeichnungen, Fotografien und persönliche Objekte — zeichnen das Leben einer Künstlerin nach, die Schmerz in Schönheit verwandelte.
Kahlo, geboren 1907 in Coyoacán, Mexiko, schuf ein Werk, das untrennbar mit ihrer Biografie verbunden ist: Kindheitslähmung, ein schwerer Busunfall, eine leidenschaftliche und turbulente Ehe mit Diego Rivera. Ihre Selbstporträts sind Dokumente des Leidens und der Stärke.
Die MoMA-Ausstellung zeigt erstmals Werke aus mexikanischen Privatsammlungen, die noch nie außerhalb des Landes zu sehen waren. Besonders beeindruckend: die frühen Arbeiten, die Kahlos Entwicklung von der Schülerin zur Meisterin dokumentieren.
Frida Kahlo ist mehr als eine Ikone — sie ist ein Spiegel, in dem wir uns selbst erkennen.
