Jean-Michel Basquiat — Straßenkünstler, Poet, Provokateur — ist in der Neuen Nationalgalerie Berlin angekommen. Die erste große Retrospektive in Deutschland versammelt über 80 Werke aus internationalen Sammlungen und zeichnet den kometenhaften Aufstieg eines Künstlers nach, der die Kunstwelt für immer veränderte.
Basquiat, geboren 1960 in Brooklyn als Sohn haitianisch-puerto-ricanischer Einwanderer, begann als Graffiti-Künstler unter dem Pseudonym SAMO. Seine Werke verbinden Elemente der afrikanischen Diaspora, der amerikanischen Geschichte und der Pop-Art zu einem unverwechselbaren Stil.
Die Berliner Ausstellung ist chronologisch geordnet und zeigt, wie sich Basquiats Werk von den frühen Straßenarbeiten zu großformatigen Leinwänden entwickelte. Besonders beeindruckend: die Zusammenarbeit mit Andy Warhol, die in einem eigenen Raum gewürdigt wird.
