Zwei Jahre lang war die Mona Lisa dem Publikum entzogen — nicht wegen einer Ausstellung, sondern wegen einer der aufwendigsten Restaurierungen in der Geschichte des Louvre. Die Reinigung enthüllte überraschende Details in den Hintergrundlandschaften und im Inkarnat der Figur, die Jahrhunderte unter Firnis verborgen lagen.
Die Restauratoren arbeiteten unter Mikroskopen, Schicht für Schicht, mit Instrumenten, die feiner sind als ein menschliches Haar. Das Ergebnis ist verblüffend: Die Farben wirken frischer, die Übergänge weicher, das berühmte Lächeln noch rätselhafter als zuvor.
Der Louvre hat den gesamten Prozess dokumentiert und plant eine begleitende Ausstellung, die Einblick in die Restaurierungstechnik gibt. Ein seltener Blick hinter die Kulissen eines der meistbesuchten Kunstwerke der Welt.